Neuer Trend im Berliner Hotelmarkt: Budget und Boarding Häuser

Bunt, facettenreich, aufregend und ein klein wenig verrucht erstrahlt Berlin mit einer fesselnden Persönlichkeit und einem umfassenden Kulturprogramm. Dass die deutsche Metropole jährlich Anlaufstelle für Millionen von Touristen ist, ist kein Geheimnis mehr doch mit über 20 Millionen Übernachtungen wurde im letzten Jahr dennoch ein überraschender Rekord aufgestellt.

Wer jetzt denkt, den Berliner Hoteliers ginge es besser denn je, der irrt. Denn wie eine aktuelle Deloitte-Studie prognostiziert, profitiert nicht die traditionelle Mittelklasse von dieser überraschend hohen Nachfrage, sondern die zahlreichen Budget und Boarding Häuser, welche mit einer funktionalen und oft stilsicheren Ausstattung, personalisierten Dienstleistungen, einer zentralen Lage und attraktiven Infrastruktur sowie einer recht niedrigen Preisstruktur bestechen.

Durch zahlreiche Neueröffnungen derartiger Budgethotels, wie beispielsweise von Accor, Motel One oder NH Hotels, ist das Bettenangebot in Berlin schon jetzt überproportional gewachsen und die wirtschaftliche Balance zwischen Zimmerpreisen und Auslastung wird zu einer zunehmend größeren Herausforderung.

Der Trend geht eindeutig in Richtung der Budgethotels und Boardinghäuser. So rechnen Branchenexperten allein in der Hauptstadt mit knapp 50 neuen Hotels mit über 11.000 Betten in den kommenden Jahren.

--- Irem Kara, Team-Assistentin bei der Hotelberatung Zarges von Freyberg Hotel Consulting

Bild: Kerstin Schmidt / pixelio.de

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